Atelier für Bildhauerei, Design und plastische Gestaltung
 



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 Figurinen  

Ein lebendiges Bild von Epochen vermitteln Figurinen in einer Ausstellung. Sie unterstreichen die Szenerie und bieten oft ein besseres Verständnis für Themen der Kultur- und Alltagsgeschichte.

Für ihre Darstellungen werden je nach Aufgabenstellung zwei unterschiedliche Techniken angewendet: Der Abguß von Körperteilen für die idente Nachbildung eines Menschen und/oder die Modellierung von Körperpartien und Gesichtern. Die Bekleidung erfolgt je nach Thema. Figurinen werden je nach Gebrauch robuster, realer, für In- oder Outdooranwendungen je nach Anforderung hergestellt. 

Für die Nachbildung des Ötzis wurden Kopf und Hände eines Menschen abgegossen. Der Körper wurde mit Fellen und der Schuhtracht eingekleidet.

Sonderausstellung 2006 "Ötzi grüßt Golling"
Burg Golling, Golling

© E. Urbanek/Golling
Bei der Darstellung zweier Neandertaler wurden Arme und Beine von Menschen abgegossen. Die Rekonstruktion und Modellierung der Gesichter erfolgte anhand von wissenschaftlichen Dokumenten. Als Bekleidung und Schuhwerk wurden Rentierfelle umgearbeitet.

Sonderausstellung 2007 "Von Höhlenbären und Neandertalern"
Burg Golling, Golling
Die Figurine Ritter "Rüdiger" wurde aus robustem GFK-Kunststoff hergestellt, um sie so für Kinder berührbar zu machen und sie vor Vandalismus zu schützen.

Europ. Burgenmuseum Ehrenberg, Reutte
Das 'making of' einer Figurine ist ein langer Weg. In unserer Galerie sehen sie die fünf Phasen des Werdeganges:
- Körperabgüsse lebender Menschen
- Rekonstruktionen von Physiognomien wie 'Ötzi' oder 'Neandertaler'
- Formenbau aus Silikon
- Abguß
- Finishing
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